Corona Urlaub in die Falle

Abgesehen das die Infektionsgefahr weiterhin besteht wird der Urlaub mit Corona wohl nicht das sein was sich viele unter Urlaub vorstellen. Was machen denn 100 Urlauber an der Eisdiele, stehen bis zu Autobahn immer 2 Meter Abstand. Oder wenn das Restaurant nur 5 statt 25 Sitzplätze hat.





Auch die Hotels und Restaurants können rechnen. Ein Sommersaison mit nur 20 % Gästen kann sich nicht rechnen. Also wird Personal entlassen. Das ändert aber die Qualität. Statt eines Kochs kocht nun seine Frau, auch wenn Sie es nicht wirklich kann. Statt der täglichen Zimmerreinigung kommt die eben nur wenn man abreisen will. Das super Speiseeis des Vorjahres kommt nun von Aldi oder Lid. Es wird kein Theater geben, keine Oper. Das Dampfschiff kann mit der halben Kundschaft den Sprit nicht zahlen können und fährt eine kleine Runde oder dümpelt vor dem Hafen. Viele Geschäfte wird es schon jetzt nicht mehr geben.

 

Und was passiert wenn es in einem Transitland Probleme gibt, wie kommt der PKW von Spanien nach Deutschland ohne Frankreich zu überqueren. Was ist wenn Fliegen plötzlich nicht möglich ist weil man feststellt das sich genau da 230 Passagiere angesteckt haben. Eine Rückholaktion wird es diesmal nicht geben.

 

Bleibt der Urlaub im eigenen Land, der den meisten eh zu teuer war. Die Campingplätze, Hotel und sogar die Strände haben keine Kapazitätsreserven. Die meisten Anbieter von was auch immer sind auf die Anzahl der Gäste ausgerichtet die immer kamen. Jetzt wollen mehr Gäste in weniger Sitzplätzen und weniger freier Fläche Urlaub machen. Und es werden viel mehr Gäste sein, eigentlich alle die sich trauen.

 

Schaut man auf die Straße sieht man allerorten Fahrradfahrer und Spaziergängen. Der kleinste grüne Hügel wird nun zum Ausflugsziel der Coronianer. Seit Corona ist rausgehen immer beliebter geworden. Die Menschen haben nun wohl entdeckt das Sie Freiheit brauchen. Obwohl bisher ein Ballerspiel ihr Leben bestimmte.


Was man nicht hat will man eben umso mehr. Im Supermarkt gibt man sich bisher aus dem Weg, Nun aber stehen alle zusammen vor den leeren Nudeln und schwatzen mit Fremden.

Zuhause scheint bei viele einfach kein Platz zu sein, vor lauter Klopapier, Fertignudeln und 200 Liter Wasser pro Person.

Wir werden, egal was kommt, bis zu Ausrottung des Virus oder einer Herdenimmunisierung den Kontakt zu anderen vermeiden müssen. Keine 3,4 oder 5 Personen, keinen Kneipenbesuch mit 2 Meter Abstand, kein OneNightStand mit Fremden, kein Kino und kein echter Urlaub.


Selbst wenn es einen Impfstoff geben wird, werden den viele verweigern. Denn der wird viel unsicherer als der gegen Masern sein.



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