Einsatzkräfte der Polizei haben am Freitag (30.07.2010)
gewährleistet, dass das feierliche Gelöbnis der Bundeswehr im Innenhof des Neuen
Schlosses ohne nennenswerte Störungen zu Ende gegangen ist.
Zu Beginn der feierlichen Zeremonie haben mehrere als Clowns verkleidete
Aktivisten mit großen Trommeln die Veranstaltung massiv gestört. Die
Demonstranten sind daraufhin von den Einsatzkräften in den Schlossgarten
abgedrängt worden.
Während der Festnahmeaktion vor der Domkirche (siehe erste Pressemitteilung zum
Gelöbnis) haben insgesamt fünf Personen gegenüber den Einsatzkräften Widerstand
geleistet. Ein Polizeibeamter ist dabei verletzt worden, als ihn einer der Aktivisten in
den Finger biss. Der Tatverdächtige, ein 18-Jähriger, war unter den
Festgenommenen.
Gegen 16.15 Uhr stellten Polizeibeamte fest, dass im Bereich des Schlossplatzes
mehrere Personen damit begonnen haben sich zu vermummen. Einsatzkräfte waren
sofort vor Ort und sorgten dafür, dass die Personen ihr Vermummungsmaterial
wieder abnahmen. Zu Festnahmen kam es nicht.
In der Silberburgstraße sind Polizisten gegen 16.15 Uhr aus einer zirka 50-köpfigen
Personengruppe heraus mit Feuerwerkskörpern beworfen worden. Die Gruppierung
konnte in der Marienstraße gestellt werden. Von den Personen wurden die
Personalien festgestellt. Anschließend erhielten sie einen Platzverweis. Die
Ermittlungen hierzu dauern an.
Insgesamt sind während des Einsatzes 70 Personen vorläufig festgenommen
worden.
Während des Gelöbnisses hielten sich zirka 500 Zaungäste im Bereich des
Schlossplatzes auf. Die Zahl der Teilnehmer an den verschiedenen
Gegenveranstaltungen wird auf 500 Personen geschätzt.